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Auslage beim Boxen: rechts oder links?

Boxen

Bist du Links- oder Rechtsausleger beim Boxen?

Wenn dich jemand fragt, ob du Rechts- oder Linksausleger bist und du keine Antwort darauf weißt, bist du hier genau richtig. Wir erklären dir in diesem Artikel, was man unter der Boxauslage versteht und warum du deine Auslage als Boxer kennen solltest.

Was du in diesem Beitrag erfährst:

  • Was man unter der Boxauslage versteht
  • Was die “normale” Boxauslage ist
  • Wie du deine Auslage findest

Boxauslage: Was ist das?

Im Boxen bezeichnet man die Grundstellung bzw. die individuelle Ausrichtung des Boxers als “Auslage” - sozusagen die Ausgangsposition des Boxers. Die Auslage umfasst dabei nicht nur die Stellung der Füße, sondern beeinflusst folglich auch die Stellung der Fäuste. Man unterscheidet zwischen einer Rechtsauslage und einer Linksauslage.

Bei der Rechtsauslage sind das rechte Bein und der rechte Arm dem Gegner zugewandt. Der rechte Arm dient hier als Führhand, der linke als Schlaghand.

    Berühmte Rechtsausleger im Profiboxen sind bzw. waren Henry Maske, Bubi Scholz und Michael Moorer.

    Bei der Linksauslage sind das linke Bein und der linke Arm dem Gegner zugewandt. Der linke Arm dient hier als Führhand, der rechte als Schlaghand.

      Berühmte Linksausleger im Profiboxen sind bzw. waren die Brüder Wladimir und Vitali Klitschko, Evander Holyfield und George Foreman.

      Was ist die “normale” Boxauslage?

      Als normale Boxauslage bezeichnete man früher, und auch heute teilweise noch, die Linkauslage. In dieser Position boxten die meisten Boxer. Im Englischen wird sie auch als “orthodox” bezeichnet, während die Rechtsauslage “Southpaw” heißt - eine abwertende Bezeichnung für die linkshändige Minderheit in den USA.

      Wie finde ich heraus, ob ich Links- oder Rechtsausleger bin?

      Nun wird es für viele Boxanfänger verwirrend. Denn: Die meisten Rechtshänder haben eine starke rechte Hand und boxen daher in der Linksauslage. Die meisten Linkshänder haben eine starke linke Hand und boxen daher in der Rechtsauslage. Wie kommt das?

      In der Grundstellung nutzt der Boxer die schwächere Hand als Führhand und hält diese vorne, um den Gegner gut auf Distanz zu halten - “in der Range”. Seine Schlaghand befindet sich hinten und wird (nur) für einen harten Treffer nach vorne geschwungen. Hat der Rechtshänder nun eine starke rechte Hand, ist dies seine Schlaghand, die sich hinten befindet. Seine linke Seite (Arm und Bein) sind dem Gegner zugewandt. Beim Linkshänder verhält es sich genau umgekehrt, er steht mit der rechten Seite zum Gegner.

      Es scheint nun also sehr einfach, herauszufinden, ob man in der Rechts- oder Linksauslage boxt. Aber das ist es auch nur dann, wenn bei einem Rechtshänder auch tatsächlich die rechte Hand die starke ist bzw. beim Linkshänder die linke. Vor allem in früheren Jahren wurden Linkshänder diskriminiert, sodass sie mit der rechten und nicht mit der linken Hand boxten. Dann gab es wiederum Boxer, die ihre Auslage während des Boxkampfs wechseln konnten - die sogenannten “Switch Hitter”. Sie gelten als besonders unberechenbar und schwierig zu besiegen.

      So findest du deine Boxauslage:

      • Option 1: Lass dich aus dem Stand leicht nach vorne kippen oder von einem Freund leicht schubsen. Das Bein, das du automatisch nach vorne stellst, um nicht hinzufallen, ist dein dominantes Bein. Diese Seite kommt folglich nach hinten.
      • Option 2: Wie liegen deine Hände auf dem Staubsaugerrohr oder an einem Besenstiel? Die dominante, starke Hand liegt immer oberhalb der schwächeren Hand.

      Rechts- und Linksauslage im Boxen: Was muss man beachten?

      Solange sich zwei Boxer in der gleichen Auslage gegenüberstehen, gibt es keine Probleme. Zwei Linksausleger würden sich, um der Schlaghand des Gegners auszuweichen, als Einheit gegen den Uhrzeigersinn drehen. Zwei Rechtsausleger würden sich gemeinsam mit dem Uhrzeigersinn drehen.

      Was passiert aber, wenn zwei unterschiedliche Boxauslagen im Ring aufeinander treffen? Für gewöhnlich hat der Linksausleger den Nachteil. Denn: Dreht er sich wie üblich im Uhrzeigersinn, läuft er direkt in die Schlaghand des Gegners (linke Faust). Das sollte der Linksausleger tunlichst vermeiden - folglich muss er aus seinen gewohnten Bewegungsabläufen ausbrechen. Und das führt oft zu erheblichen Problemen, um den Schlägen des Gegners auszuweichen und selbst erfolgreiche Treffer zu landen.

      Warum ist der Kampf zwischen unterschiedlichen Auslegern für den Boxer in Rechtsauslage nicht so schwierig? Tänzelt der Rechtsausleger wie üblich im Ring, dreht er sich mit dem Uhrzeigersinn und “läuft” in die Führhand des Linksauslegers - und die lässt sich leichter abwehren als die Schlaghand.

      Wie boxt man gegen einen Rechtsausleger?

      Den Kampf zwischen einem Linksausleger und einem Rechtsausleger hat man früher häufig als langweilig bezeichnet, da der Linksausleger in der Regel 12 Runden in der Defensive war. Als Linksausleger, der gegen einen Rechtsausleger boxt, sollte man in jedem Fall flexibel sein und sich gut anpassen können. Hält man die eigene Führhand etwas über der des Gegners und steht der linke Fuß etwas weiter außen als sonst, hat man gute Chancen, 1. die Führhand des Gegners zu verteidigen und 2. die Schlaghand als Gerade einzusetzen.

      Man sollte aber nicht vergessen: Die Gefahr des direkten Konters ist in der Konstellation Links- gegen Rechtsausleger besonders hoch. Die eigene Deckung darf man daher nicht vergessen.

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      Welche Auslage beim Boxen?

      Da die meisten Menschen Rechtshänder sind, ist die Linksauslage beim Boxen weit verbreitet. Sie wird daher auch als Normalauslage bezeichnet. Die Rechtsauslage wird in den USA abwertend als “South Paw” - Südpfote - bezeichnet.

      Bin ich Rechts- oder Linksausleger beim Boxen?

      Ob du Rechts- oder Linksausleger beim Boxen bist, hängt von deiner starken Seite ab. Bei den meisten Menschen ist die starke Seite jene Seite, mit der man auch schreibt, schraubt oder fegt.

      Welche Hand ist vorne beim Boxen?

      Anders als viele Anfänger vermuten, ist beim Boxen nicht die Schlaghand vorne, sondern die Führhand. Sie dient dazu, den Abstand zum Gegner zu halten. Die Schlaghand wird nur dann eingesetzt, wenn man sich sicher ist, einen guten Treffer zu landen.

      Welcher Fuß steht vorne beim Boxen?

      Bei der Fußstellung verhält es sich analog zur Faust: Dein schwacher Fuß steht vorne, dein starker Fuß steht hinten. Andernfalls könnte auch nicht die Schlaghand hinten sein.

      Foto von Cottonbro Studio auf Pexels

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