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Beinarbeit beim Boxen: Wie bewegt man sich?

Boxen

 Die Beinarbeit ist essentiell beim Boxen

Beinarbeit, Beinarbeit, Beinarbeit. Eigentlich hattest du gedacht, beim Boxen ginge es um deine Fäuste und Arme? Ja, das stimmt auch. Aber ohne die richtige Beinarbeit, gelingt dir auch der beste Treffer nicht. Wir verraten dir, warum Boxer immer auf die richtige Beinstellung und Fortbewegung achten sollten - und natürlich verraten wir dir, wie das funktioniert!

Was du in diesem Beitrag erfährst:

  • Wie die Grundstellung der Beine eines Boxers aussieht
  • Warum du diese Grundstellung unbedingt beibehalten solltest
  • Woran du eine gute Beinarbeit erkennst
  • Wie du deine Füße beim Boxen bewegst

Wie ist die Grundstellung beim Boxen?

Mit einer korrekten Grundstellung setzt du die beste Voraussetzung für eine gute Beinarbeit. Dabei ist es wichtig, dass diese Grundstellung für dich wie in Stein gemeißelt ist. Egal, ob du nun seitwärts, vorwärts oder rückwärts gehen möchtest: Du bleibst immer in dieser Grundstellung. Übe also zunächst die Grundstellung, bis sie 100 % sitzt, bevor du an die Beinarbeit beim Boxen denkst.

Wie steht man nun beim Boxen richtig? Grundsätzlich stehen deine schwache Seite vorne und deine starke Seite hinten. Denn du nutzt die schwache Seite mit der Führhand für eine gute Abwehr und Irritation des Gegners, während die starke Seite mit der Schlaghand für den richtigen Treffer nach vorne geholt wird. Wenn du nicht weißt, in welcher Auslage du boxt, schau noch einmal schnell in diesen Artikel rein.

Für die Grundstellung beim Boxen stellst du deine Beine hüftweit auseinander. Setze den Fuß deiner schwachen Seite (bei Linksauslegern links, bei Rechtsauslegern rechts) nach vorne, ohne dabei den hüftweiten Abstand zum hinteren Fuß zu verändern. Deine Füße stehen sozusagen Ferse an Spitze, wenn du sie auf einer geraden Linie hintereinander stellen würdest. Die Fußspitzen zeigen in Richtung des Gegners. Deine Beine beugst du etwas, sodass du locker in den Knie stehst. Achte darauf, dass du dein Körpergewicht möglichst gleichmäßig auf beide Fußballen verteilst, um einen sicheren Stand zu haben.

Ein kleiner Tipp: Du solltest in der Grundhaltung Kniebeugen machen können, ohne dass deine Knie schmerzen oder du das Gleichgewicht verlierst.

Warum ist die Grundstellung so wichtig beim Boxen?

Die Grundstellung ermöglicht dir beim Boxen, stabil zu stehen, ohne dass sich deine Beine beim Vorwärts-, Rückwärts- oder Seitwärtsgehen überkreuzen. Das wäre im wahrsten Sinne des Wortes eine Stolperfalle. Somit kannst du in der Grundhaltung auch agiler sein und dich im Ring besser bewegen. Durch die stabile Grundposition ist es außerdem möglich, das Körpergewicht gut zu verteilen, wenn du beispielsweise einem Schlag ausweichen möchtest oder selbst für einen Schlag nach vorne gehst. Außerdem kannst du durch die Hüftrotation und das Abdrücken des Fußballens mehr Kraft in deinen Schlag geben.

Die Grundstellung hilft dir also, dass

  • deine Beine nicht überkreuzen und du folglich nicht stolperst,
  • du dein Gleichgewicht besser halten kannst,
  • deine Schläge mehr Kraft erfahren.

Was zeichnet eine gute Beinarbeit beim Boxen aus?

Bevor wir dir nun zeigen, wie du in der Grundstellung nach vorne, zurück und seitwärts gehst, möchten wir dir noch erklären, was eine gute Beinarbeit ausmacht - also, wie sie im Idealfall sein sollte:

Kurze, schnelle Schritte

Viele Anfänger machen den Fehler, dass sie in großen Schritten auf den Boxsack, Trainer oder Gegner zugehen - und plötzlich stehen sie genau in der Trefferzone. Ein erfahrener Boxer macht immer kleine kurze Schritte, um die Distanz besser regulieren zu können. Dabei sprint oder tänzelt er nicht, so wie es bei manchen Boxkämpfen oder in Filmen oft aussieht, sondern läuft tatsächlich. Leichtfüßige Schritte, bei denen der Schwerpunkt immer auf dem Fußballen liegt. Der Ballen ist das erste, was den Boden verlässt, und das erste, was den Boden wieder berührt. Die Ferse kann stets leicht über dem Boden schweben. Warum? Durch den Schwerpunkt auf dem Fußballen stehst du stabiler und kannst gleichzeitig die Position / Richtung deiner Füße und Beine besser ändern - etwa, wenn du für einen Schlag in die Hüftrotation gehst.

Aufrechter, aber lockerer Oberkörper

Versuche deine Wirbelsäule aufzurichten, sodass dein Oberkörper gerade ist. Das hilft dir, die Balance zu halten. Dabei ist es wichtig, dass du im Oberkörper entspannt bleibst. Wenn dein Oberkörper steif und unbeweglich ist, wirst du es mit der Beinarbeit schwerer haben. Überlege einmal: Wie gut kannst du rennen, wenn du die Arme steif am Körper halten musst und sie nicht mitschwingen dürfen? Es erfordert also viel mehr Kraft, wenn du Ober- und Unterkörper getrennt wahrnimmst.

Welche Gangarten gibt es beim Boxen?

Ausgehend von der Grundstellung, in der deine Füße leicht versetzt stehen, lernst du nun die zwei verschiedenen Gangarten beim Boxen. Den Passgang wirst du direkt zu Beginn des Boxtrainings erlernen, denn er ist der in Europa gängige Bewegungsablauf beim Boxen. Der Diagonalgang erfordert etwas mehr Erfahrung vom Boxer - und insbesondere eine regelmäßig trainierte Beinarbeit. Denn machst du hier einen Fehler, kannst du schnell aus der Balance geraten.

Passgang

Der Passgang ist recht simpel: Du setzt einen Fuß nach vorne / hinten und ziehst den anderen nach. Wichtig bei dieser Bewegungsform ist, dass immer der Fuß zuerst bewegt wird, in dessen Richtung du laufen möchtest. Das heißt:

  • Willst du nach vorne gehen, setzt du zuerst deinen vorderen Fuß nach vorne und holst den hinteren Fuß nach.
  • Möchtest du nach hinten gehen, gehst du mit dem hinteren Fuß zuerst zurück und dann mit dem vorderen.
  • Bei einem Schritt nach links/rechts, geht erst der linke/rechte Fuß einen Schritt, gefolgt von dem anderen Fuß.

Warum macht man den Passgang? Der große Vorteil des Passgangs ist, dass du dir nicht selbst im Weg stehst. Deine Füße bleiben immer in der Stellung: schwacher Fuß vorne, starker Fuß hinten. Es besteht nicht die Gefahr, dass sich deine Beine überkreuzen - vorausgesetzt, du hast diesen Bewegungsablauf verinnerlicht.

Diagonalgang

Wie bereits erwähnt, erfordert der Diagonalgang mehr Erfahrung vom Boxer. Denn bei dieser Gangart steht nicht immer eine Körperseite vorne (linker Fuß und linker Arm), sondern linker Fuß und rechter Arm. Der Vorteil beim Diagonalgang ist, dass du mehr Kraft in deine Schlaghand stecken kannst. Diese Gangart wird daher vor allem dann eingesetzt, wenn du einen starken Angriff machst und harte Schläge landen möchtest. Zu bedenken ist: Beim Diagonalgang kannst du nicht so schnell die Richtung wechseln - nach hinten oder zur Seite gehen. Hier droht Stolpergefahr, wenn man den Bewegungsablauf nicht beherrscht.

Fazit: Beinarbeit ist die Grundlage für erfolgreiches Boxen

Mit einer guten Beinarbeit kannst du dir viele Vorteile im Boxen erarbeiten, denn du hast einen sicheren Stand. Und nur, wenn du stabil stehst, kannst du dein Gleichgewicht bewahren - auch dann, wenn der Gegner Schläge austeilt und du ausweichen musst. Durch eine gute Beinarbeit bist du flexibel und kannst schnell auf die Bewegungen des Gegners reagieren - zum Beispiel deine Distanz verändern. Und natürlich sorgst du mit einer sicheren Beinarbeit für die optimale Vorbereitung deiner Schlagtechniken.

In unserem Blog findest du Tipps, mit welchen Übungen du deine Beinarbeit verbessern kannst.

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Wie bewegt man sich beim Boxen

Beim Boxen stehen deine Füße leicht versetzt, etwa hüftbreit bzw. schulterbreit auseinander. Du solltest nicht zu breitbeinig stehen, dadurch wirst du unflexibel und instabil. Beuge deine Knie leicht und drücke dich mit dem Fußballen ab.

Welches Bein muss beim Boxen vorne stehen?

Diese Frage kannst du dir beantworten, wenn du deine Boxauslage kennst. Denn es steht immer der Fuß der schwachen Seite vorne.

Wie kann man beim Boxen seine Beinarbeit verbessern?

Es gibt verschiedene Übungen, wie du deine Beinarbeit trainieren kannst. Viele Boxer schwören zum Beispiel auf Seilspringen.

Foto von Antoni Shkraba auf Pexels

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